Liebe Kundinnen, liebe Kunden
Der Sommer ist da, und auch für mich wird es Zeit für eine kurze Verschnaufpause. Vom 29. Juni bis und mit 06. Juli 2026 bleibt Wiedmer IT wegen Sommerferien geschlossen. Es zieht mich an die raue und wunderschöne Küste der Bretagne, genauer gesagt nach Brest. Neben der wohlverdienten Erholung steht dort auch ein sportliches Highlight an: Ich werde mich das erste Mal auf ein Surfbrett wagen und meine allererste Surflektion absolvieren!
Als IT-Dienstleister kann ich natürlich nicht verreisen, ohne meine Koffer auch digital optimal zu packen. Eine durchdachte Vorbereitung spart in den Ferien Zeit, Nerven und bares Geld. Gerne nehme ich Sie mit hinter die Kulissen und zeige Ihnen, wie ich mich technologisch auf meine Reise vorbereite – vielleicht ist ja auch der eine oder andere nützliche Tipp für Ihre nächsten Ferien dabei.
1. Daten-Roaming im Griff: Wie viel Netz braucht man im Urlaub?
Wer im Ausland unterwegs ist, möchte nach der Rückkehr ungern von einer hohen Mobilfunkrechnung überrascht werden. Deshalb habe ich als Erstes meinen aktuellen Datenverbrauch analysiert.
In den letzten 20 Tagen habe ich in der Schweiz rund 5,2 GB verbraucht. Das klingt im ersten Moment nach viel, lässt sich aber leicht erklären: Satte 3,58 GB davon sind angefallen, weil ich mein Android-Smartphone gelegentlich als mobilen Hotspot bei Kundeneinsätzen genutzt habe.

In meinem Mobilfunkabo sind monatlich 5 GB Roaming-Daten für das EU-Ausland inklusive. Da ich nur eine Woche verreise und vor Ort keine geschäftlichen Hotspots bereitstellen muss, sollte dieses Kontingent also locker ausreichen. Damit es trotzdem keine bösen Überraschungen gibt, habe ich folgende Vorkehrungen getroffen:
- Strikte Datenwarnung einrichten: In den Android-Einstellungen habe ich mir eine Warnung bei 2 GB gesetzt. So werde ich frühzeitig erinnert, sollte mein Verbrauch im Hintergrund unerwartet in die Höhe schnellen.
- Datensparsamkeit bei Medien: Das Senden und Empfangen von Videos über das Mobilnetz werde ich in den Ferien stark einschränken, da dies die grössten Datenfresser sind. YouTube-Videos schaue ich – sofern ich im Urlaub überhaupt dazu komme – ausschliesslich im Hotel-WLAN.
- Offline-Navigation mit Google Maps: Ein extrem effektiver Spartipp! Ich nutze Google Maps intensiv, um Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Hotels zu finden. Um dafür nicht ständig online sein zu müssen, lade ich mir vorab den kompletten Kartenausschnitt von Brest und Umgebung direkt in der App herunter. Das spart enormes Datenvolumen und funktioniert selbst dann einwandfrei, wenn das Handynetz mal komplett weg ist.

Mein Fazit: Mit meinem bestehenden Abo bin ich bestens gerüstet. Sollte Ihr eigenes Abo für die Ferien einmal nicht ausreichen, empfehle ich Ihnen folgende Alternativen zu prüfen:
- Ein Datenpaket direkt beim eigenen Anbieter nachbuchen (die bequemste Variante).
- Eine digitale eSIM nutzen. Ich habe bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Anbieter Roamless gemacht – hier zahlt man nur, was man tatsächlich verbraucht, und das Guthaben verfällt nicht.
- Bei längeren Aufenthalten lohnt sich oft der Kauf einer lokalen Prepaid-SIM-Karte vor Ort.
2. Strom & Stecker – Kurzer Check mit der KI
Passt mein Schweizer Ladekabel überhaupt in die französischen Steckdosen? Wir schreiben das Jahr 2026 – statt mühsam in alten Reiseforen zu suchen, überlasse ich solche Standardfragen heute einer Künstlichen Intelligenz.
Ein kurzer Prompt bei ChatGPT hat mir schnell Gewissheit verschafft: Für die meisten meiner mobilen Geräte (wie Smartphone- und Laptop-Ladegeräte mit den flachen, zweipoligen Eurosteckern) brauche ich in Frankreich keinen Adapter. Wer allerdings dreipolige Schweizer Stecker (Typ J) mit Erdungsstift mitnimmt, benötigt zwingend einen passenden Reiseadapter, da Frankreich Steckdosen vom Typ E nutzt. Wieder etwas gelernt!

3. Finanzen auf Reisen – Clever bezahlen ohne teure Gebühren
In der Schweiz nutze ich Kreditkarten nur selten. Für das Ausland setze ich daher voll auf moderne Prepaid-Reise-Kreditkarten von Anbietern wie Revolut, Wise oder dem Schweizer Anbieter neon.
Die Vorteile dieser modernen Konten sind unschlagbar:
- Die Kontoeröffnung und die laufende Kontoführung sind komplett kostenlos.
- Sie bieten extrem faire Wechselkurse ohne die sonst üblichen, saftigen Aufschläge der traditionellen Banken.
- Bei den meisten dieser Karten kann man im Ausland umgerechnet rund 200 CHF pro Monat völlig gebührenfrei in Fremdwährung am Automaten abheben. (Hinweis: Bitte überprüfen Sie die genauen Bedingungen und aktuellen Limiten für jede Karte vor dem Einsatz immer selbst).
Der einzige kleine Haken: Da es sich um reine Prepaid-Karten handelt, muss das Geld zuerst per Banküberweisung auf das jeweilige Kartenkonto geladen werden. Das dauert meist ein bis zwei Tage. Ich werde die Konten also rechtzeitig vor der Abreise aufladen, die Salden während der Ferien via App im Blick behalten und bei Bedarf flexibel nachschiessen.
Mein Ziel ist es, möglichst überall direkt mit der Karte zu bezahlen, da dies am günstigsten kommt. Mit drei verschiedenen Karten im Gepäck habe ich zudem genug Flexibilität für bargeldlose Zahlungen und kostenfreie Abhebungen. Ein kleines bisschen Euro-Bargeld von vergangenen Reisen nehme ich als Backup trotzdem mit – denn nicht jedes kleine Café am Strand akzeptiert Karten.
Ab in die Wellen!
Mit diesem digitalen Setup im Gepäck sehe ich der Reise gelassen entgegen und freue mich auf die Atlantikwellen. Ab dem 07. Juli 2026 bin ich wieder wie gewohnt mit frischer Energie und neuen Ideen für Sie und Ihre IT-Anliegen da.
Ich wünsche Ihnen ebenfalls eine wunderbare, sonnige und erholsame Sommerzeit!
Herzliche Grüsse
Alain Wiedmer
Wiedmer IT













